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Digital geht auch! - Der Praxistag 2021 remote

Veröffentlicht am , von Florian

Digital geht auch! – Der Praxistag 2021 remote

Jedes Jahr zu den Praxistagen der TH-Nürnberg, können sich Unternehmen bei Student*innen als Arbeitgeber vorstellen, indem sie diese zu sich einladen. Dies ist ein Format, welche Studierende verschiedener Fakultäten und Hochschulen mit verschiedenen Arbeitgebern zusammenbringt. Wir haben bereits 2020 mitgemacht und wollten uns dieses Jahr auch die Chance nicht entgehen lassen bei den Praxistagen im März 2021 dabei zu sein.

Von Plan A zu Plan „remote“ Mit dem Ziel neue Mitarbeiter*innen fürs CodeCamp:N zu gewinnen und uns als Unternehmen bekannter zu machen, haben die Planungen bereits im Dezember 2020 begonnen.  Denn „eine lange Planung, ist mehr als die "halbe Miete“, dachten wir. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nicht, wie Corona uns noch einmal die Kunst der Flexibilität und Spontanität näherbringen würde. Plan A stand recht früh fest: Wir wollten den Praxistag in unserem Standort in der Solgerstraße stattfinden lassen. 10 Student*innen sollen durch verschiedene Aufgaben den typischen Alltag eines Mitarbeitenden kennenlernen und den dafür kreierten CodeCamp-Bachelor absolvieren. Circa 3 Wochen vor dem Praxistag kam die Einsicht: „Der Lockdown wird verlängert! Wir können am 03.03.2021 keinen Praxistag vor Ort stattfinden lassen“. Also trafen wir uns erneut virtuell, um eine Alternative zum „vor Ort“-Konzept zu planen. Es war direkt klar: „Der Praxistag soll remote stattfinden“. Wir sind ein Tech-Unternehmen, also kriegen wir das doch auch remote hin. Während andere Unternehmen den Praxistag bei sich absagen mussten, wurde der Plan bei CodeCamp:N recht zügig in die Tat umgesetzt und so entstand das Remote-Konzept für den CodeCamp:N-Bachelor. Was uns in die Karten spielte, wir mussten nicht mehr die Teilnehmenden aufgrund des Abstands auf 10 Personen begrenzten. Wir konnten nun mehr Leute zum Praxistag einladen und entschieden uns für 20 Teilnehmer*innen. So blieb die Personenanzahl doch überschaubar, und wir haben die Chance doppelt so vielen Student*innen CodeCamp:N als Arbeitgeber vorzustellen. Da wir die Student*innen nicht ins CodeCamp kommen lassen können, bringen wir CodeCamp zu ihnen nach Hause. Wir haben dafür passende Pakete verschickt. Was in den Paketen drin war? Süßigkeiten, Nudeln, Pesto, eine CodeCamp-Tasse, eine Nerf-Gun sowie Infos zum CodeCamp:N-Bachelor und dem Praxistag selbst.  Alles was man zum Absolvieren des CodeCamp-Bachelors benötigt.

Weitere wichtige Punkte in unserem Remote-Konzept waren, viel Abwechslung im Programm und ein professioneller Stream. 

Für ein abwechslungsreiches Programm war es uns wichtig eine gute Balance zwischen informativen und interaktiven Programmpunkten zu schaffen. Also haben wir Kolleg*innen aus unterschiedlichen Abteilungen angeschrieben und angefragt, ob sie am Praxistag mitwirken können/wollen. Recht schnell war dann auch das Programm für die Teilnehmer*innen aufgestellt. Wir hatten einen guten Mix aus, Informationsvorträgen, Fragerunden, Interaktionen, Sport- sowie Meditationseinheiten zusammengetragen.

Als nächstes folgte die mögliche technische Umsetzung unseres ausgearbeiteten Programms. Natürlich wollten wir nicht ein typisches online Meeting abhalten. So vielfältig unsere Programmpunkte und Speaker*innen waren, so vielfältig sollten auch die Videoeinstellungen sein, damit wir unsere besonderen Büroräume präsentieren können. Von: „Wir bauen mehrere Sets auf und switchen wie im TV von einer Einstellung zur anderen“ sind wir schnell abgekommen, weil dies einfach zu aufwendig war. Die Lösung: Ein festes Seting, wo sich unsere Speaker*innen von zu Hause aus dazuschalten können und die Büro-Führung mit dem Handy gefilmt werden kann. So konnten wir viel einfacher und trotzdem mit dem gewünschten Effekt, auch Abwechslung in dem Stream bringen. Als Tool haben wir uns für Microsoft Teams entschieden, weil wir täglich damit arbeiten und uns damit gut auskennen. Zusätzlich kann über dieses Tool ein Einladung-Link an die Teilnehmer*innen verschickt werden.

Die Anmeldeflut Direkt, nachdem wir uns entschieden hatten, den Praxistag remote abzuhalten, haben wir die neue online Form über unsere Kanäle kommuniziert. Die Anmeldungen ließen nicht lange auf sich warten. Schon nach kürzester Zeit hatten wir 52 Anmeldungen für den Praxistag bei uns. Das HR-Team hatte nun die Entscheidung zu treffen, wer alles zum Praxistag eingeladen werden soll. Denn wir hatten lediglich 20 Plätze zu vergeben. Dabei war uns wichtig, dass Teilnehmer*innen ausgewählt wurden, welche von den Studienfachrichtungen zu CodeCamp:N passen, um das große Ziel neue Mitarbeiter*innen für die Zukunft zu gewinnen, nicht aus den Augen zu verlieren. Das HR-Team hat eine Auswahl getroffen, die Organisation konnte beginnen und das Überraschungspakete wurde gepackt sowie verschickt.

Showtime! – Der Tag war gekommen Der Praxistag rückte immer näher und damit auch die Anspannung. Langsam stieg bei allen Beteiligten die Nervosität an. Wird alles technisch funktionieren? Wird jede/r Teilnehmer*in anwesend sein? Werden die Programmpunkte alle stattfinden können? Klappt das alles, was wir uns da überlegt haben? Kommt das bei den Leuten gut an? Für uns war dies das erste große online Event, das wir gefühlt in weniger als 4 Wochen aus dem Ärmel geschüttelt hatten. Um uns die Nervosität zu nehmen, haben wir am Vortag eine Generalprobe in der Solgerstraße durchgeführt. Die Kolleg*innen aus dem Bereich Marketing haben die Technik aufgebaut. Die Kameraeinstellungen wurden vom Team Eventmanagement abgestimmt und das HR-Team ging die letzten Vorbereitungen für den Tag durch.

Dann war es endlich soweit! Der Praxistag war gekommen, um 09:00 Uhr am 03.03.2021 startete unser Remote-Praxistag. Ein Teilnehmer (m/w/d) nach dem anderen erschien in unserm Teams-Call auf dem großen Fernseher im Glamflat der Solgerstraße. Sehr freundlich wurden Sie von unserer HR-Managerin Jennifer Düngfelder empfangen und das erste Eis wurde durch Small-Talk gebrochen. Dann ging der Tag offiziell mit der Moderation von Florian Winkler-Rösler und einer Vorstellungsrunde los. Im Anschluss wurde das Programm und der CodeCamp:N Bachelor von Maria Sattler und Elisabeth Barkov erklärt und vorgestellt.

Zu den abwechslungsreichen Programmpunkten, gehörten unter anderem eine Vorstellung von CodeCamp:N durch Geschäftsführer Martin Pluschke, ein Bewegungsprogramm von Celina Sehic, Entspannungsübungen vom Florian Winkler-Rösler, eine virtuelle Führung durch die Räumlichkeiten von Jennifer Düngfelder, sowie informative und interaktive Programmpunkte wie der Workshop „Scheiter Heiter“ von Neele Leske und die Q&A Runde mit den CodeCamper*innen Nora Schöner, Simon Kröppel und Mirko Schmitz.

Nach den jeweiligen Modulen mussten dann Fragen über Menti beantwortet werden. In der gemeinsamen Mittagspause wurde zusammen gekocht, was auch im Paket enthalten war und die Praxistagteilnehmer*innen konnten sich gegenseitig näher kennenlernen. Am Ende des Tages wurden die Teilnehmer*innen mit der CodeCamp:N-Bachelorurkunde ausgezeichnet.

Review = ein voller Erfolg! Die Resonanzen der Teilnehmer*innen waren überwältigend. So fielen Sätze wie: „Ihr habt die Messlatte für andere Unternehmen sehr hoch gesetzt“ oder „Das war mit Abstand der beste Praxistag, den ich erlebt habe“. Zur Freude des HR-Teams wurde im Feedbackbogen angegeben, dass sich jede/r Teilnehmer*in vorstellen kann sich bei uns zu bewerben. Damit wurden die Erwartungen der Planungs-Crew absolut übertroffen. Der Aufwand der letzten Wochen hatte sich also ausgezahlt.

Und auch nach dem Praxistag ging es weiter mit vielen Dankesschreiben der Teilnehmer*innen an die Organisations-Crew und an das CodeCamp:N. Wir erstellen eine Whatsapp-Gruppe mit News über aktuelle Praktika-Jobs bei uns. Sogar die erste Bewerbung wurde abgegeben und befindet sich im Bewerbungsprozess.

Learnings für dein nächstes Online Event Durch die ganze Corona Situation sind online Events eine Notwendigkeit geworden und werden auch nicht so schnell aus unseren alltäglichen Leben verschwinden. Deshalb fassen wir hier nochmal unsere ganzen Learning zusammen, was wir das nächste Mal genauso bzw., anders machen würden: - Digital funktioniert und muss nicht zwangsläufig langweilig sein. Wichtig: man muss viel mehr Abwechslung und Interaktion mit einbringen, als in einem physischen Event, um die gleiche Aufmerksamkeit zu erzielen.

- Gute Technik und ein professionelles Set mit hochwertiger Kamera und Mikrofon kommt bei den Teilnehmer*innen gut an.

- Es ist zwar wichtig einen strukturierten Plan zu haben, aber man muss dennoch flexibel für unerwartete Ereignisse sein, wie technische Probleme oder Überziehung einzelner Programmpunkte.

- Viele kleine Pausen sind sinnvoll, um in den persönlichen Austausch treten zu können und den Teilnehmer*innen gleichzeitig die Chance zu geben auf Toilette zu gehen, ohne etwas zu verpassen.

- Klare Verantwortlichkeiten und eine Generalprobe sind Gold wert! Regelmäßige Abstimmungen im Team fördern eine gute Planung und Umsetzung.

Bis zum nächsten Jahr! Trotz des positiven Feedbacks zum Remote-Praxistag, wünschen sich alle Teilnehmer*innen für 2022 einen Tag vor Ort, um noch einen besseren Einblick zu bekommen. Wir hoffen, dass wir diesem Wunsch nächstes Jahr nachkommen können. Eins steht fest, wir sind 2022 wieder mit dabei, ob remote oder in physischer Anwesenheit.

Das gesamte Orga-Team bedankt sich bei allen Beteiligten und freut sich sehr auf den nächsten Praxistag!

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