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Nach einem halben Jahr duales Studium ziehen wir Bilanz

Veröffentlicht am , von Anas, Andi, David, Niklas & Omar

Das sagen die dualen Studenten…  Obwohl unser Informatikstudium erst im November dieses Jahres beginnen wird, wollen wir hier und jetzt Bilanz ziehen und als erste größere Gruppe Azubis mit 5 dualen Studenten im CodeCamp:N unsere bisherigen Erfahrungen und Eindrücke teilen.  Leider waren wir nur eine kurze Zeit in unserem Büro in der Solgerstraße und so hieß es bereits 2 Monate nach unserem Ausbildungsbeginn im September: Ab ins Home Office! Natürlich schwirrten uns zahlreiche Fragen durch den Kopf: Wird das klappen? Was, wenn wir uns zu Hause zu leicht ablenken lassen? Nach 3,5 Monaten Home Office können wir kurz und knapp sagen: Es hat geklappt!  Unser Kontakt blieb dank Microsoft Teams und virtuellen Spieleabenden so gut wie möglich erhalten und auch unsere Schulungen liefen ganz normal weiter – einfach nur remote. Nichtsdestotrotz freuen wir uns wieder auf das Büro, um mit unseren Kollegen zu quatschen und in der Mittagspause eine entspannte Runde Billard oder FIFA zu spielen. 

In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei allen CodeCamperInnen bedanken, die uns auch in diesen komplizierten Zeiten zur Seite standen und immer für uns da waren. Angefangen bei unseren Paten, die uns seit Beginn unserer Ausbildung begleiten und immer offen für Fragen sind, über regelmäßige Feedbackgespräche mit unseren Ausbilderinnen bis hin zu unseren SchulungsleiterInnen, die uns jedes Thema mit viel Herzblut und Freude näherbringen.  Spätestens bei unserer Unternehmenspräsentation für die Berufsschule wurde uns klar: Hier ist jeder für jeden da und alle angesprochenen Kollegen versuchten, uns best- und schnellstmöglich mit den benötigten Materialien zu versorgen. Natürlich wollten auch wir etwas zurückgeben und so organisierten wir jeden Monat ein kleines Event mit unseren Paten und AusbildnerInnen, um uns auch neben der Arbeitszeit auszutauschen und Spaß zu haben.  Gleichermaßen wurde sich auch für die Beziehung von uns Dualis untereinander eingesetzt. Highlight hier war ein zweitägiger Ausflug zur Jugendherberge Sachsenmühle. Neben Kajak fahren, gemeinsamen Kochen und einer entspannten Runde am Lagerfeuer, ließ sich selbst unser Chef den Austausch beim Abendessen nicht entgehen 

Nicht zu vergessen: Natürlich haben wir auch viel gelernt! Durch die zahlreichen Schulungen und Übungsaufgaben haben wir gute Fortschritte in zahlreichen Themen gemacht, wie zum Beispiel Java, JavaScript, SQL oder auch SCRUM und Versicherungen. 

Für unsere Zukunft wünschen wir uns, so bald wie möglich wieder vor Ort zu sein, um wieder schöne Momente mit unseren Kollegen erleben zu können. Mit Blick auf unseren Terminkalender hoffen wir, dass der Übergang in die einzelnen Projektteams gut verläuft und wir noch an vielen weiteren Projekte mitwirken können. 

David, Omar, Niklas, Andi und Anas 

Das sagen die Ausbilderinnen…  Vor mittlerweile mehr als einem Jahr begann unsere Reise des dualen Studiums – noch deutlich vor dem ersten Ausbildungstag. Nachdem CodeCamper Kevin bereits im dritten Jahr seines dualen Studiums ist, fingen wir Ende 2019 mit der Planung des dualen Studiums „im großen Stil“ an. Nach zwei Assessment-Centern, Gruppenübungen und Einzelgesprächen haben wir uns für 6 KandidatInnen entschieden. Eine besondere Herausforderung war die für CodeCamp:N unbekannte Zielgruppe. „Don’t hire for skill, hire for attitude“ bekam hier eine ganz neue Bedeutung. Denn welchen technischen Skill darf man von einem Abiturienten erwarten? In der Retrospektive sind wir mit unserer Wahl mehr als glücklich und einmal mehr hat sich bestätigt: Motivation und Durchhaltevermögen sind essenziell für den Erwerb von neuem Wissen. 

In der fachlichen Vorbereitung der dualen Ausbildung legten wir für jedes Halbjahr einen internen Leitsatz fest. Für das erste halbe Jahr hieß es "Ankommen, Eingewöhnen, Wohlfühlen". Im nächsten Schritt ging es in die konkrete Planung der Inhalte, die durch die Ausbildungsordnung (AO) vorgegeben sind. Hierbei profitierten wir auch von der Ausbildungserfahrung unseres Mutterkonzerns, der NÜRNBERGER Versicherung. 

Von Beginn an ist Eigenverantwortung ein zentraler Bestandteil der Arbeit bei CodeCamp:N. Dabei erhielten die dualen Studenten tatkräftige Unterstützung von ihren Paten. Diese sind erste Ansprechpartner und Wegweiser innerhalb der Crew. Fachliche Inhalte werden von unseren Trainern weitergegeben. Auf diesem Weg können wir die Ausbildung auf viele kompetente Schultern verteilen und schon zu Beginn viele Kontakte in das Unternehmen bieten. 

Nach einiger Vorarbeit durften wir am 1. September die sechs dualen Studenten begrüßen. Nachdem im Onboarding von HR vor allem Organisatorisches geklärt wurde, fokussierten wir uns auf in den darauffolgenden Tagen auf das Teambuilding. Gleich in der zweiten Woche fuhren wir gemeinsam für zwei Tage in ein Selbstversorgerhaus in der fränkischen Schweiz. Spätestens nach der Kajak-Fahrt, dem Lagerfeuer und dem gemeinsamem Kochen war aus 6 Individuen eine starke Gruppe geworden.   Ab November hieß es dann: Ab ins Home Office! Technisch war der Umstieg kein Problem, da CodeCamp:N bereits seit März 2020 bestens für das Arbeiten von zu Hause ausgestattet ist. Die Kommunikation lief mit regelmäßigen Dailys und Feedback-Terminen weiter wie bisher, nur eben online. Doch auch wenn die Technik problemlos läuft, ergab sich eine neue Herausforderung: "Wie können wir den Spirit von Codecamp:N auch im virtuellen Raum vermitteln?" Hier helfen die Maßnahmen, die bereits in den ersten vier Wochen eingeführt worden: Private Themen regelmäßig in die Dailys mit einfließen lassen, von den dualen Studenten organisierte After-Work-Events und die regelmäßige Teilnahme an weiteren, internen Abendveranstaltungen.  Wir sind dennoch sehr dankbar, dass die ersten Monate gemeinsam im Büro gearbeitet wurden. Das half dabei, die Bindung und auch das Vertrauen aufzubauen, welches für eine gute Remote-Arbeit nötig ist.     Im ersten Ausbildungsjahr setzen wir verstärkt auf Schulungen und kleinere Projekte für die dualen Studenten. Durch diese Projektarbeit und Aufgaben im Selbststudium erhalten die dualen Studenten die Möglichkeit, ihre Zeit flexibel einzuteilen und lernen dabei, sich (digital) selbst zu organisieren. Regelmäßige Code-Review und Retrospektiven sorgen dabei für eine zusätzliche fachliche und persönliche Unterstützung.   Schon bald werden die dualen Studenten außerhalb ihrer vertrauten Gruppe Erfahrungen sammeln. Ab Sommer werden sie in andere Projekte wechseln und dort mit erfahreneren Kollegen zusammenarbeiten und von ihnen lernen. Und im Herbst startet mit dem Studium dann die nächste Etappe.  

Nicht nur die dualen Studenten haben sich in den letzten sieben Monaten unglaublich weiterentwickelt. Auch wir konnten an unseren Aufgaben wachsen und haben vor allem im Zwischenmenschlichen einiges dazu gelernt. Für diese Chance und vor allem für die Unterstützung von Paten, Trainern und Geschäftsleitung sind wir sehr dankbar.  

Nora und Johanna  

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