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B2B-Kooperationen im Inkubator

05.02.2020 | von Nicola





Warum entwickeln wir digitale Mehrwertservices und was haben wir damit eigentlich vor?

Ein wichtiger Bestandteil von CodeCamp:N ist unser Produktinkubator. Hier entwickeln wir neue Lösungen für die Finanz- und Versicherungsbranche. Dabei entstehen viele neue Ideen, wie wir das Leben von Menschen leichter machen können und wie wir Kunden den Zugang zu Finanzdienstleistungen und Versicherungen erleichtern können.

Aus dieser Vielzahl von Ideen werden im Rahmen unseres Produktentwicklungsprozesses die Lösungen herausgefiltert, die wirklich gut sind und funktionieren. Und damit startet die eigentliche Arbeit:


1. Kundennutzen durch ein B2C-Produkt testen


Unsere Produkte werden so entwickelt, dass sie einen Wert für den Kunden schaffen. Und damit meinen wir denjenigen, der das Produkt am Ende auch nutzen soll, also der Endkunde.

Denn nur wenn der Kunde ein Produkt wirklich haben will, kann es erfolgreich sein. Dementsprechend starten wir grundsätzlich mit einem B2C-Geschäftsmodell, bei dem wir beweisen, dass Kunden unsere Lösung mögen und auch bereit sind, dafür Geld zu bezahlen.


2. Die Würze liegt im B2B-Bereich


Als Produktinkubator entwickeln wir neue Produkte mit neuen digitalen Ansätzen. Diese Produkte und die dazugehörige Marke sind bei unseren Kunden zunächst einmal unbekannt und wir müssen uns Bekanntheit und Vertrauen für jedes Produkt neu aufbauen und erarbeiten. Das ist aufwendig, anstrengend und teuer. Es ist aber notwendig, wenn wir beweisen wollen, dass unseren Kunden das Produkt wirklich gefällt.

Unsere erfolgreich getesteten Produkte bieten wir anschließend einem B2B-Partner an, der unser Produkt seinen bestehenden Kunden zur Verfügung stellen kann. Dadurch entstehen B2B2C-Produkte, bei denen CodeCamp:N die eigenen Produkte im Namen und unter der Marke eines B2B-Partners anbietet. Diese Art der Bereitstellung wird White-Labeling genannt.


3. Der Weg zur B2B-Kooperation


Und wie läuft das ab? Wie kommt man dazu, eine Kooperation mit einem B2B-Partner zu schließen und gemeinsam ein Produkt zu entwickeln?

Wir bieten unsere Produkte externen Partnern an, wenn wir den Kundennutzen und die Funktionalität unseres Produkts herausgearbeitet und nachgewiesen haben. Für jedes Produkt kann es mehrere Kooperationspartner geben, für welche wir das White-Label-Produkt entsprechend anpassen.

Wenn Unternehmen mit einer Anfrage an uns herantreten ist es wichtig herauszufinden, ob sich die Erwartungen und Interessen des Partners auch wirklich mit unseren decken. Deswegen geht es im ersten Schritt darum, sich in einem gemeinsamen Gespräch bei uns im CodeCamp:N oder per Videokonferenz kennenzulernen und unsere Produkte näher vorzustellen. So kann sich der Partner einen ersten Eindruck von unserem Unternehmen und unserer Arbeitsweise verschaffen. Auf der anderen Seite haben wir die Möglichkeit zu beurteilen, ob wir die Wünsche des Partners erfüllen können und das Vorhaben auch zu unserem Produkt passt.

Wenn das der Fall ist, kann es losgehen. Dann starten wir mit einem gemeinsamen Ideation-Workshop, in dem wir zielgerichtet mit unserem Partner an Ideen für unsere Kooperation arbeiten. Hier nutzen wir Design Thinking, um gute und nutzerzentrierte Ansätze für eine Zusammenarbeit zu erarbeiten. Wie so ein Ideation-Workshop aussieht und abläuft, könnt ihr in Lenas Blogbeitrag zum Ideation-Workshop lesen.


4. Die Umsetzung: Agil und lösungsorientiert


Am Ende des Ideation-Prozesses stellt sich die Frage: Do or die? Machen wir zusammen weiter oder passt es aus irgendeinem Grund doch nicht?

Nur wenn alle Beteiligten in diesem Moment an den Erfolg einer Kooperation glauben, kann es eine erfolgreiche Zusammenarbeit geben. Und umso mehr freuen wir uns, wenn wir ein konkretes Angebot erstellen können, in dem die Meilensteine und die Rahmenbedingungen des Projekts geklärt werden.

Dabei müssen auch Preise und Kosten festgelegt werden. Hier ist es wichtig, dass beide Seiten von der Kooperation profitieren. Dabei hilft es, um die Ecke zu denken und zu überlegen, wie man die Zusammenarbeit so gestalten kann, dass eine Win-Win-Situation für beide Seiten entsteht.

An erster Stelle steht jedoch die schnelle und qualitativ hochwertige Umsetzung des Projekts. Dazu arbeiten wir mit agilen Methoden und beziehen unsere Partner so stark wie möglich in die Entwicklung mit ein. Das heißt: Epics definieren, User Stories schreiben und spätestens nach jedem Sprint transparent über die Fortschritte und Hindernisse informieren. Dadurch können wir und unser Partner testen und sicherstellen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Da unsere Produkte von Anfang an auf eine B2B-Kooperation ausgelegt sind und damit grundsätzlich White-Label-fähig sind, fällt die Entwicklungsphase meist recht kurz aus. In der Regel reichen bereits wenige Wochen Entwicklungszeit, um ein erstes gemeinsames Release zu veröffentlichen.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil bei unseren Kooperationen sind Vertragsverhandlungen, Datenschutzbestimmungen und Entscheidungsprozesse. Diese Komponenten stimmen wir entlang des Prozesses mit unseren Partnern ab und sorgen dafür, dass regulatorische Prozesse unsere Entwicklung so wenig wie möglich behindern.

Wenn alle Verhandlungen abgeschlossen und die Verträge unterschrieben sind, kann der große Moment kommen: der Go-Live.


5. Und was kommt nach dem ersten Release?


Mit dem ersten Release ist die Arbeit nicht zu Ende. Jetzt heißt es Kunden gewinnen, analysieren und optimieren. Auch hier unterstützen wir und arbeiten partnerschaftlich am Erfolg der B2B-Kooperation.

Unser Leistungsspektrum geht dabei vom Hosting und dem Betrieb der Anwendungen, dem Tracking des Nutzerverhaltens, der Durchführung von Usability-Tests in unserem eigenen Usability Lab bis hin zur Erstellung ganzer Marketingkampagnen.

Dazu gehört auch das regelmäßige Reporting der wichtigsten Daten: Haben wir unsere Ziele erreicht? Geht alles in die richtige Richtung? Oder müssen wir noch nachlegen? Denn: “Daten schlagen Emotionen!” oder besser gesagt: “Ohne Kennzahlen kein Schulterklopfen!”. Nur wenn die Nutzer das Produkt auch wirklich nutzen, ist eine Kooperation auch wirklich erfolgreich!


Du möchtest auch eine Kooperation mit uns starten und interessierst dich für eine Zusammenarbeit mit uns? Dann melde dich bei uns und schicke uns eine E-Mail.


Wir sind doch schon agil!

23.01.2020 | von Daniel

Der Job eines Scrum Masters anhand des Agile Fluency Models


Schneeflocken-Code

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Damit eure Webseite auch in weihnachtliche Stimmung kommt, haben wir eine Animation erstellt, damit es auf eurer Webseite schneit. Einfach den folgen Code in eurem <head></head> Bereich auf eurer Webseite einfügen und es schneien lassen!


Viel Spaß!!


Landingpage erstellen - der komplette Guide

26.11.2019 | von Thomas und Benjamin

Wie du eine Landingpage erstellst, die dir mehr Verkäufe und höhere Conversion Rates bringt:

Wie kannst du eine Landingpage erstellen und worauf musst du dabei achten? In unserer Anleitung zu Landing Pages findest du alle wichtigen Werkzeuge und Tools, wie du eine Landingpage erstellen kannst.


9 Gebote: So entwickeln wir unsere Produkte.

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LEAN natürlich. Doch was bedeutet das überhaupt?
In diesem Blogpost haben wir das Buch „The Lean Startup“ von Eric Ries bereits kurz vorgestellt.


Unsere Top 5 Business Bücher...

30.09.2019 | von Flo

…und welches davon jeder unserer neuen Mitarbeiter gelesen haben muss!

Bei CodeCamp:N entwickeln wir Ideen für digitale Geschäftsmodelle — und setzen diese Ideen in die Tat um. Die Grundlage und die Methodik dafür liefern uns immer wieder spannende und gute Business Bücher.


VERGISSMEINNICHT

21.09.2019 | von Isabella

Vergissmeinnicht – Wie kann CodeCamp:N Demenzkranken und Ihren Angehörigen helfen?

Wusstest Du, dass laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. alle 100 Sekunden ein Mensch an Demenz erkrankt? Aktuell gibt es in Deutschland 1,7 Millionen Betroffene. Die Krankheit beschreibt einen andauernden oder fortschreitenden Zustand, der Gedächtnis, Denken und weitere Fähigkeiten des Gehirns einschränkt. Im Zuge dessen treten oft auch Veränderungen im zwischenmenschlichen Verhalten auf.


Mission von CodeCamp:N

02.09.2019 | von Martin

Warum es nicht um Digitalisierung geht (1/3)

Wenn wir bisher über die Anwendungen gesprochen haben, die wir im CodeCamp:N entwickeln, haben wir manchmal über „unsere Produkte“ gesprochen. Obwohl Inkubatoren gemeinhin auf technologische, datenbasierte Produkte spezialisiert sind, wird Insurtech gerne mit der Entwicklung von Versicherungsprodukten verwechselt. First of all: Wir bauen keine Versicherungsprodukte. Wir legen weder eine neue Altersvorsorge auf, noch entwickeln wir eine Private Krankenversicherung oder ein Schadenversicherungsprodukt. Zweitens: Wir digitalisieren auch keine Versicherungsprodukte. Der Gründungsgedanke des Codecamp:N war es einen Tech- und Talent-Inkubator zu schaffen, in dem wir mit Hilfe von Technologie, neue Zugänge zu den Themen Vorsorge, Alt werden, Banking und Hausbau entwickeln — konsequent aus der Sicht des Kunden — und Talente für die Branche heranziehen. Das ist unsere Mission.


Neuer Zugang zu einem schweren Thema

21.06.2019 | von Nicola

Vorsorge rückt in Deutschland immer mehr in den Fokus, angesichts abnehmender Rentenerträge und enorm steigender Miet- und Lebenskosten. Die private Absicherung des eigenen Alters, der Pflege und Familienangehöriger wird existenziell – aber sie bleibt ein ungeliebtes, verdrängtes Thema, eine Pflichtaufgabe. Gleichzeitig planen wir mit wenigen Klicks Geldanlagen, mieten Ferienhäuser und kontrollieren die Heizung zuhause per Telefon. Wie kann die Versicherungsbranche das existenzielle Thema Vorsorge für diese neue Realität öffnen? Wie können Innovationsabteilungen die Pflichtaufgabe in ein aktives, persönliches Instrument der Lebensplanung verwandeln und für ihre Kunden einen neuen Zugang schaffen?


Scotty beamt uns zum optimalen Arbeitsplatz - dich auch?

18.06.2019 | von Simon, Nicola und Patrick

Scotty – so heißt die Produktidee des Teams zur Hack|Bay-Challenge „Activity-Based-Working is the new thing!“.


CI/CD on Containers

13.06.2019 | von Dominik

Within CodeCamp:N we develop digital service products for the financial and insurance sector. Our goal is to build the future out of 0 and 1. In order to insure, that we will always be able to further follow this goal, we need developers. When we started CodeCamp:N, we started with 2 “developers”. Today we employ around 20 – plus 10 developers from external partners on- and offshore. This enormous growth requires change – not only change in organisational stuff, but also change in our IT-stuff.


Wie wir leben und arbeiten

10.05.2019 | von CodeCamp:N

Unternehmensleitlinien gibt es in nahezu jedem Unternehmen. Bei uns im Camp sind die Leitlinien aber nicht wie so oft leere Phrasen, sondern Gebote, die unsere Zusammenarbeit definieren. Wir haben die Unternehmensleitlinien zusammen mit der Crew erarbeitet, indem wir uns zwei Tage außerhalb vom Camp überlegt haben, was uns persönlich, zwischenmenschlich und bei unserer Arbeit wichtig ist. Daraus sind prägnante Statements entstanden, die sich jetzt an den Wänden im ganzen Camp wiederfinden. So sehen wir sie täglich und werden täglich daran erinnert, sie als Entscheidungsgrundlage, Handlungsorientierung und Verhaltensmaßstab zu nutzen – und das Entscheidende: Wir leben unsere Gebote.


(R)evolution – über das Neuerfinden von Organisationen

09.05.2019 | von Ralph

In seinem Buch „Reinventing Organizations“ spricht Frederic Laloux von Teal Organizations. In Anbetracht der evolutionären Entwicklung von Gesellschaften und entsprechend auch von Organisationsformen, beschreibt das Buch, wie die nächste Evolutionsstufe aussehen kann und welche Firmen diese in Teilen schon leben. Bevor wir uns aber anschauen können, wie die Zukunft aussehen kann, hilft uns das Buch zu verstehen, wo wir herkommen. In diesem Blogbeitrag gebe ich euch erst einen Überblick, über den Inhalt des Buches und wende diesen dann auf CodeCamp:N an, um euch zu zeigen wie mögliche Ansätze zum „tealer“-werden in der Praxis aussehen können.


Von CodeCampern für CodeCamper – Agilität und Scrum

25.04.2019 | von Christina

Bei uns im Camp steht der Mensch im Mittelpunkt. Jedes einzelne Crewmitglied ist wichtig. Kein Problem ist das Problem eines Anderen. Genau deswegen ist es auch so wichtig, dass wir alle im selben Boot sitzen, was unsere Arbeitsweise und Ziele angeht. Dafür haben wir verschiedene Formate, wie unsere Community of Practice oder unsere Each1Teach1 – von CodeCampern für CodeCamper. Da wir im CodeCamp:N agil nach Scrum arbeiten, haben unsere Agile-Profis zwei Workshops zum Thema Agile und Scrum Foundations für unsere neuen CodeCamper entworfen, organisiert und durchgeführt. Diese Workshops sind Teil des Onboardings, sodass alle Crewmitglieder von Anfang an als eine Crew am selben Strang ziehen.


Mit Design Thinking zur Produktidee

04.04.2019 | von Christina und Yannik

Unsere Praktikanten berichten über ihre erste Woche im Camp

Jedes neue Mitglied der CodeCamp:N Crew durchläuft in den ersten Tagen ein Onboarding. Hier geht es auch um Organisatorisches – alle bekommen einen Laptop und die nötigen Zugänge zu Slack, Outlook und Co., um direkt mit dem Einfinden in das digitale Kommunizieren und Arbeiten der CodeCamp:N Crew loslegen zu können. Wir neuen Praktikanten/innen im Business Development haben zusätzlich direkt einen Ideation Workshop absolviert. Somit konnten wir uns nicht nur organisatorisch, sondern auch kreativ vom ersten Tag an selbst einbringen.


Was Scrum und Spaceshuttles gemeinsam haben

01.03.2019 | von Ralph

Was Scrum und Spaceshuttles gemeinsam haben

Spricht man über agiles Arbeiten, wird Scrum oft im selben Atemzug erwähnt. Aber was ist eigentlich das Besondere an Scrum? Ist Scrum das Allheilmittel für Probleme in Projekten? Hat Scrum die Kraft die Zusammenarbeit grundlegend zu ändern? Und was bedeuten eigentlich die Begriffe, mit denen die Scrum-Begeisterten um sich werfen?


Mit unserer Praktikanten-WG ziehen wir in den Kampf

04.02.2019 | von Christiana und Maria

Krieg zwischen den Unternehmen

Es herrscht Krieg in Deutschland. Arbeitgeber schießen scharf. Keiner ist bereit für Kompromisse. Der “War for Talents” ist ausgebrochen.


Was macht ein gutes Team aus?

16.01.2019 | von Ralph

Was ist eigentlich die Grundlage für ein gutes Team? Anhand von praktisch greifbaren Methoden erfährst du in diesem Artikel, was der Grundstein für ein gutes Team ist, sieben Punkte wie es in einem Team aussehen sollte und wie so ein Team gebildet werden kann.


We proudly present: Mensch-Methode-Umgebung

03.09.2018 | von Jenny

Unseren ersten Geburtstag haben wir zum Anlass genommen, unserem Chef mit einem großen Augenzwinkern vor Augen zu führen, was er mit seinem Konzept “Mensch - Methode - Umgebung” bei uns angerichtet hat. Seht selbst 😉 🎥 #nieohnemeinteam #commitedsan #crewlove #happybirthday


Offsite 2018 zum Thema "Storytelling"

18.08.2018 | von Lisa

Unser #offsite 2018 zum Thema #storytelling war ein voller Erfolg. Wir haben sehr viel gelernt, aber auch sehr viel Spaß gehabt. Vielen Dank an alle, die das Event unvergesslich gemacht haben 🙌🏻


Chatbots revolutionieren die Kunden­kommunikation

09.07.2018 | von Mathias

Von den Vor- und Nachteilen bis hin zu den Entwicklungschancen von Bots

Besucht man die Website eines großen Modeversandhandels ploppt neuerdings am rechten unteren Bildschirmrand ein Fenster auf. Dort wird man von einem vermeintlichen Mitarbeiter begrüßt, es wird Hilfe angeboten und auf neue Services hingewiesen. Doch anstatt eines Mitarbeiters der vierundzwanzig Stunden verfügbar ist um weiterzuhelfen, wird diese Nachricht von einem Chatbot gesendet.


Blockchain und Smart Contracts

22.06.2018 | von Andreas

Blockchain ist mehr als eine Kryptowähung

Das Fortune Magazin bezeichnet es als den Technologiebegriff der am meisten elektrisiert und gleichzeitig am wenigsten verstanden wird. Eine Methode die vorrausichtlich eine Einsparung von 15-20 Milliarden Euro an Transaktionskosten bis 2022 in der Finanzindustrie bringt. Die Blockchain.