Digital Tech Summit

Ein Blogeintrag von Christiana

Prominente Redner aus Wirtschaft, Politik und der Startup Szene, italienische Vorspeisen und Wein, fränkisches Bier und Schäufele, Energy Drinks und Kaffee zum Wachbleiben.

Das Wochenende rund um den Digital Tech Summit & Hackathon war ein voller Erfolg.

Über 300 innovative Köpfe und Startups aus der ganzen Welt entwickelten hier vom 19. bis 21. Oktober 2018 in kürzester Zeit kreative Softwarelösungen. Das im Rahmen des Nürnberg Digital Festivals laufende Event bot Challenges aus den Bereichen Sport, Gesundheit, Sicherheit und Einzelhandel bis hin zur Mobilität. Zusammengesetzt aus Elektrotechnikern, Entwicklern, Business Developern, Designern sowie Startup-Gründern entwickelten die Teams ihre Lösungen und pitchten sie vor Sponsoren, Experten und Besuchern des Festivals.


Trotz des leckeren Essens und der beeindruckenden Location in der Lederer Kulturbrauerei, ist es der Spirit und die geballte Energie, die in Erinnerung geblieben ist, mit der die Teams auf das Halbfinale am Sonntagnachmittag hingearbeitet haben.

Fairplay und der Open Mind-Gedanke standen dabei an erster Stelle. In lockerer Atmosphäre, aber trotz allem hochkonzentriert, arbeiteten die Teams an den Challenges aus den verschiedenen Bereichen. Phillipp, der für Codecamp:N im Bereich #health dabei war, sagt: „In Erinnerung bleiben wird mir der Moment, als unser Prototyp zum ersten Mal nicht nach fünf Sekunden wieder abstürzte, und das ganze Team in Jubel ausbrach. Spaß am Ausprobieren, auch mal das Risiko eingehen, dass es am Ende außer einem Haufen wirren Code und einer Idee nichts zu präsentieren gibt, das macht für mich einen Hackathon aus. Dank meines großartigen Teams und unterstützenden Mentoren durfte ich genau das am vergangenen Wochenende erleben.“ Codecamp:N stellten mit Lars und Robin die zwei Mentoren für die Challenges aus Bereich #health und #security. Diese fokussierten sich darauf, die Teams im Bereich Technik und Business zu unterstützen, sie aber nicht in ihrem kreativen Hacker-Wesen einzuschränken. Nachdem im Halbfinale die Ideen der verschiedenen Teams innerhalb der Bereiche gepitched wurden, stand das Finale an.

Hier bot sich für die bunt gemischten Teams die Möglichkeit, ihre Leistungen und Ideen vor allen Anwesenden zu präsentieren und zu sehen, was die übrigen Teams auf die Beine gestellt hatten.

Die vorgestellten Projekte waren beeindruckend. Der dritte Platz ging an das Team „Aka Fit“ aus dem Bereich #health, das ein System entwickelte, mit dem sich Bewegungsdaten des Knies erfassen, automatisch analysieren lassen und für Arzt und Patienten zur Verfügung stehen. Außerdem kann der Arzt Richtwerte, beispielsweise für den Knie Winkel vorgeben, bei deren Überschreitung der Patient gewarnt wird. So kann vor oder nach Knie Operationen eine Überbeanspruchung verhindert werden.

Der zweite Platz wurde von „ALL CAMMED UP“ aus dem Bereich #security belegt. Hier wurde ein Businesskonzept für “Security as a Service” entwickelt. So kann statt der Anschaffung von teurer Security Hardware auf ein monatlich zahlbares Paket zugegriffen werden. Durch die Auswahl der im Paket enthaltenen Module und Sensoren ist eine Anpassung auf die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens möglich.

„PreTrack“ aus dem Bereich #mobility belegte den ersten Platz. Dieses Produkt ermöglicht die ganzheitliche Überwachung von Paketen während des gesamten Lieferweges und erkennt Bewegungen und Schäden. So können anhand der Sensordaten das Transportrisiko für teure und schadenanfällige Produkte vermindert werden.

Am Sonntagabend kann auf tolle Entwicklungen, Pitches und einen zweiten und dritten Platz für die Teams mit unseren Mentoren Lars und Robin zurückschaut werden.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Hackathon!